Wie fange ich an ?? Hmmm ok ich schreibe einfach drauf los.
Euer letzter Stand Entlassung aus der Tagesklinik: Mein letzter Tag war nicht so toll erst mal war ich angespannt ohne Ende wie es wohl weiter geht. Dann kam während des Frühstücks eine Mitpatientin auf mich zu sie müsste mit mir Reden, ok ich kannte sie nicht und war gespannt was se denn von mir wollte.
Damit ihr das nächste versteht muss ich wieder in die Zeit der Stationären zeit zurück gehen. Ich lernte dort Stefan kennen einen sehr netten und lieben Menschen,schon bald merkte ich das er mich ständig anschaute und beobachtete,wir freundeten uns an und blieben auch nach der Klinik in Kontakt.Wir haben viel geschrieben und gemeinsam Freunde in der Klinik besucht mir wurde langsam bewusst das Stefan Gefühle für mich entwickelte und ich nahm Abstand von ihm ohne mich zu erklären warum.
Ich versuchte trotzdem zwischen Kontakt zu halten und irgendwann kam so gar nix mehr von ihm zurück,ich konnte bei Facebook seinen Bruder ausfindig machen und frug ihn ob er etwas von Stefan gehört hat. Ich bekam keine Antwort und war ratlos.
Jetzt zu der Mitpatientin, sie war Stefans Schwägerin und teile mir bei den Gespräch mit das Stefan ein paar Tage zuvor Tod in seiner Wohnung gefunden wurde, es riss mir die Beine weg. Wir haben viel geredet und ich war auch zur Beerdigung aber leider kann ich damit nicht abschließen da ich ihm nie sagen konnte warum ich mich zurück zog.
Darum versucht eure Sachen zu klären mir hat es bewusst gemacht das jeder Zeit jemand gehen kann.
Zu hause ist alles anders,ich musste mir Beschäftigung suchen um nicht in meine alten Muster zu fallen, dann musste ich zur Arge habe da eine sehr nette Betreuung die mir den Rücken frei hält bis August bin ich Arbeitsunfähig und danach kommt eine neue Begutachtung
Ich habe wieder viele Rückschläge gehabt habe oft meine Meinung geändert wegen dem Blog habe Freundschaften beendet und einiges hinter mir gelassen habe viele Freunde dazu gewonnen die mir sehr viel bedeuten
Habe mit meinem Freund eine offene Beziehung begonnen so das keiner von uns eingeschränkt ist, denn ich werde nie wieder in mein altes Leben zurück kehren es hat mich kaputt gemacht
Jetzt zur Zeit mache ich App und versuche krampfhaft einen Therapieplatz zu bekommen ( Verhaltenstherapie ) leider ist meine Angst vor vielen Menschen wieder da und ich muss von Tag zu Tag schauen wie ich es hinbekomme aber ich kämpfe mich durch.
Ich habe mich in den letzten Monaten extrem verändert aber vor allem auch meine Denkungsweise ist anders geworden. Oft sitze ich und denke über mein Leben nach und die Tränen laufen und ich weiss nicht warum das so ist und ich frage mich ob das irgendwann wieder aufhört. Aber ich habe auch das Glück das ich immer meine Kinder im Rücken habe und mich jederzeit an sie wenden kann wenn es mir so schlecht geht.
Zu einigen Mitpatienten habe ich auch heute noch Kontakt und sie sind zu echten Freunden geworden, wir treffe uns wir schreiben wir reden wir lachen und weinen zusammen. Unsere Meinung ist mittlerweile NUR DEPRIS VERSTEHEN DEPRIS
So meine Lieben jetzt seid ihr erst mal wieder auf dem neusten Stand und ich weiss, mein Kampf ist lange noch nicht zu ende aber ich arbeite an mir
Liebe Grüße euer Hexlein

 

 

Depression Teil 3

8 Gedanken zu „Depression Teil 3

  • 22. Juni 2017 um 19:58
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    Hallo Sonja
    Das ist wirklich übel und tut mir sehr leid. Man weiß nie wann etwas zu Ende ist, aber man sollte jeden Moment auskosten und nichts ungesagt lassen, wie du so schön schreibst
    Liebe Grüße

    Antworten
    • 22. Juni 2017 um 20:47
      Permalink

      Hallo Tanja
      Ja das stimmt,ich habe daraus gelernt zu Reden mit meinem gegenüber und Dinge zu klären. Glaub mir so etwas passiert mir nicht wieder, es belastet mich sehr und ich werde diesen Menschen vorallem seine Augen nie vergessen
      lg Sonja

      Antworten
  • 22. Juni 2017 um 8:30
    Permalink

    Da hast du aber offen geredet und uns teilhaben lassen, ich muss sagen…Respekt! Ich wünsche dir alles Gute 🙂

    Antworten
    • 22. Juni 2017 um 9:00
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      Liebe Petra
      Warum sollte ich nicht es bringt mir nix damit hinter den Berg zu halten
      Mir ist es so lieber und viele wissen dann besser damit umzugehen
      lg Sonja

      Antworten
  • 22. Juni 2017 um 6:36
    Permalink

    Es ist immer schön, von dir zu lesen. Ich persönlich gehören nicht zu den „Betroffenen“ und kann daher auch nicht im mindestens nachvollziehen, wie schlimm diese „Krankheit“ ist. Aber wenn ich mir deine Berichte so durchlese, muss es wirklich mehr als an die körperliche und seelische Substanz gehen. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder ein für die geregeltes Leben führen kannst. Fühl dich von mir gedrückt, alles Liebe, britti

    Antworten
    • 22. Juni 2017 um 8:20
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      Hallo meine liebe treue Leserin
      Das stimmt leider das die, die nicht von betroffen sind nicht wissen was wir Depris und Und mit Angststörungen durch machen
      Trotzdem versucht jeder von uns ein vernüftiges Leben zu Leben obwohl das so manches mal nicht ganz so einfach ist
      Danke für deine lieben Worte
      lg Sonja

      Antworten
  • 21. Juni 2017 um 18:11
    Permalink

    Schöner Bericht liebe Sonja !
    Ich weiss von was du sprichst ,den ich habe auch ähnliche Probleme .Klinik , Tagesklinik etc.fühle mit dir und weiss von was du sprichst ! Für mich kann auch nur jemand mit reden der vergleichbares durch macht! Meistens trifft man von Angeblich Normalen auf Unverständnis 😑 vielleicht sollte jeder Mal nur 1 Tag das fühlen was wir fühlen,dann gäbe es nicht immer dumme Kommentare 😉LG Tinchen

    Antworten
    • 21. Juni 2017 um 18:24
      Permalink

      Das meine Ich damit NUR DEPRIS VERSTEHEN DEPRIS
      Wir sagen immer wir sind in unserer Welt auch mehr als normal und fühlen mehr als andere

      Antworten

Deine Meinung interessiert mich LG Sonja

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